Kinderwunsch

Kinderwunsch

Wenn es mit dem schwanger werden nicht klappt, sehen viele Frauen die Ursache zuerst bei sich. Jedoch liegen die Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch gleichermassen häufig bei der Frau, beim Mann wie auch in der Kombination Frau und Mann. Rund 10-15 Prozent der Schweizer Paare haben Schwierigkeiten dabei, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. In den nachfolgenden Videos besprechen Andrea Rinderknecht und Prof. Dr. Med. Christian Breymann einige Fragen um das Thema Kinderwunsch.

Kinderwunsch – das neue Durchschnittsalter #1

Andrea Rinderknecht befragt Prof. Dr. Med. Christian Breymann zum Kinderwunsch der Frauen und das neue Durchschnittsalter. Prof. Dr. Med. Christian Breymann berichtet vom neuen, höheren Durchschnittsalter für den Kinderwunsch von Frauen und der ebenso neuen Dunkelziffer von jungen Frauen, die aus vielerlei Gründen keine Kinder bekommen können und mit dem entsprechenden Erwartungsdruck umgehen lernen müssen.

Kinderwunsch – viele Gründe für Unfruchtbarkeit #2

Andrea Rinderknecht mit Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Wichtigkeit von ausführlicher Aufklärung junger Paare. Weil Unfruchtbarkeit geradezu ein Puzzlespiel von möglichen Faktoren ist, hat die ausführliche Aufklärung mit entsprechendem Fingerspitzengefühl von jungen Paaren – d.h. Frau und Mann in einem Boot – ganz besondere Bedeutung. Prof. Dr. Med. Christian Breymann erklärt die Vielzahl von möglichen anatomischen und hormonellen Gründen für den unerfüllten Kinderwunsch – von der Rolle der Schilddrüse bis zum Vitamin- und Mineralstoff-Haushalt wie auch die Spermien-Qualität des Mannes.

Kinderwunsch – die höchst individuelle Statusermittlung #3

Andrea Rinderknecht mit Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Wichtigkeit einer detaillierten Diagnose zur Begründung der Unfruchtbarkeit. Erst wenn genau ermittelt ist, welche kleinen Bausteine von anatomischen und hormonellen Gründen für den unerfüllten Kinderwunsch in Summe verantwortlich sind, können spezifische Fertilitätsbehandlungen oder alternative Befruchtungswege diskutiert werden. Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Vielzahl an Methoden und möglichen Ansätzen – von chirurgischen Eingriffen bis zu hochdosierten Mineralstoff- oder Vitamin-Gaben bei Mann und Frau – um den Status natürlicher Fruchtbarkeit zu optimieren.

Kinderwunsch – Die unterschiedlichen Arten der künstlichen Befruchtung #4

Andrea Rinderknecht mit Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die zwei grundsätzlichen Wege von künstlicher Befruchtung. Der Gynäkologe und Geburtshelfer Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die zwei Schienen von artifizieller Befruchtung. Die sogenannte interuterinäre Insemination, für die der Eisprung gesteuert wird und optimiertes Sperma gezielt mit der Eizelle in der Gebärmutter verbunden wird. Und die „in vitro“ Massnahmen, für die im Reagenzglas die Eizelle mit Sperma zusammengebracht und zu unterschiedlichen späteren Zeitpunkten als Embryo in die Gebärmutter transferiert wird.

Kinderwunsch – die Erfüllung mit der Geburt #5

Andrea Rinderknecht mit Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Bedeutung einer intensiven Begleitung während der Schwangerschaft. Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Wichtigkeit einer individuellen Betreuung – gerade nach einer artifiziellen Befruchtung. Der Kinderwunsch ist für den Perinatalmediziner und Geburtshelfer erst mit der Geburt d.h. einem Baby in den Händen erfüllt. Während der neun Monate Schwangerschaft lässt sich erneut durch gezielte Behandlungsmethoden, Vitamingaben und Nährstoff-Verbesserung durch Hormone oder Mineralien das Mikroambiente und Milieu für den Embryo bedeutsam optimieren.

Unerfüllter Kinderwunsch – Thematisierung, Druck und Dynamik #6

Andrea Rinderknecht mit Prof. Dr. Med. Christian Breymann über die Stigmatisierung von Unfruchtbarkeit in unserer Gesellschaft. Weil ein unerfüllter Kinderwunsch auf meist vielschichtigsten Problemen beruht, ist allein die Verbalisierung für junge Paare ein Lernschritt. Prof. Dr. Med. Christian Breymann über den besonderen Druck von jungen Frauen gegenüber dem Partner, innerhalb von Familie und Freundeskreis sowie den Stolz der jungen Männer, wenn es an ihnen liegt. Über die mögliche Dynamik in einer Beziehung und die Herausforderungen der Kommunikation, damit es nicht zur Trennung kommt.